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„Diagonalgrooving“ auf Beton sorgt für bessere Fahrbahnentwässerung auf der BAB A5

Erstmals in Deutschland wurde in den vergangenen Tagen auf der Konzessionsstrecke der BAB A5 zwischen Anschlussstelle Appenweier und Tank- und Rastanlage Renchtal das „Diagonalgrooving­Verfahren“ auf einer Betonfahrbahn angewendet.

Diagonalrillen sorgen für schnelleren Wasserablauf und erhöhen Verkehrssicherheit und beseitigen Tempolimits

Via Solutions Südwest betreibt mit der BAB A5 zwischen Malsch und Offenburg (Baden Württemberg) ein großes Teilstück einer der wichtigsten transeuropäischen Verkehrsachsen. Erstmals in Deutschland wurde in den vergangenen Tagen auf der Konzessionsstrecke der BAB A5 zwischen Anschlussstelle Appenweier und Tank- und Rastanlage Renchtal das „Diagonalgrooving­Verfahren“ auf einer Betonfahrbahn angewendet. 

Diagonalrillen werden in die Fahrbahn gefräst
Beim „Grooving“ werden mit Diamantwerkzeugen und Spezialmaschinen Diagonalrillen in die Fahrbahn gefräst, um die Entwässerung der Fahrbahnoberfläche und damit einen schnelleren Wasserablauf zu gewährleisten. Durch das innovative Verfahren beschleunigt sich nicht nur das Abtrocknen der Fahrbahn – insbesondere nach Starkregenfällen. Gleichzeitig wird die Reifenhaftung nachhaltig verbessert. Durch die erleichterte Wasserverdrängung wird die Verkehrssicherheit für die Verkehrsteilnehmer nicht nur erhöht, sondern auch die Menge an Streusalzen und Enteisungsmitteln in der Wintersaison deutlich reduziert. Eine weitere gute Nachricht ist, dass die durch das Risiko von Wasserstauungen von den Verkehrsbehörden erlassenen Geschwindigkeitslimitierungen auf der betroffenen Strecke demnächst entfallen und somit der Verkehrsfluss auf der Autobahn verbessert wird. Der besondere Dank des privaten Konzessionärs Via Solutions Südwest gilt dem Regierungspräsidium Freiburg, welches die Maßnahme unterstützt und genehmigt hat.

Weitere Informationen: www.via-suedwest.de

29.11.2016