Präzessionsarbeit an Auflageflächen der Deckel und Sitz der Nut gegen klappernde Deckel

Klappernde Deckel von Schachtabdeckungen können verschiedene Ursachen haben: Schlagloch-Effekte durch einen vertieften Einbau der Schachtabdeckungen oder lose im Straßenbelag sitzende Rahmen.

Lose eingelegte Schachtabdeckungen werden im Rahmen abhängig von vorherrschenden Brems- oder Beschleunigungskräften in eine stabile Lage geschoben

Weiterhin erschweren qualitativ minderwertige und mit konstruktiven Mängeln behaftete Abdeckungen den Einbau. Im Sinne der Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit sollte daher von Anfang an auf hochwertige Produkte mit Qualitätssiegel geachtet werden. Bis heute ist zudem der Glaube verbreitet, dass  lose eingelegte Abdeckungen sich unter Verkehrsbelastung ständig hin und her bewegen, gegen den Rahmen schlagen und dadurch Lärm verursachen. Dies ist jedoch so nicht richtig: Vielmehr wird der Deckel im Rahmen abhängig von vorherrschenden Brems- oder Beschleunigungskräften in eine stabile Lage geschoben. Die Außenkante des Deckels liegt dadurch an der Rahmeninnenseite an und macht ein Verschieben, unabhängig von der Spaltweite zwischen Deckel und Rahmen, praktisch unmöglich. Klappergeräusche entstehen hierbei nicht.

Hauptursache ist eine unebene Auflagefläche von Deckel und Rahmen
Die Hauptursache klappernder Abdeckungen liegt in unebenen Auflageflächen von Deckel und Rahmen. Das Unternehmen ACO führt im Rahmen der  Produktentwicklung Langzeituntersuchungen durch, die zeigen, dass es schon bei Unebenheiten kleiner als 1 mm in der Deckelauflage beim Befahren zum Klappern von Abdeckungen kommen kann. Selbst heute nahezu selbstverständlich verwendete dämpfende Einlagen in Schachtabdeckungen verhindern das nicht.
Bei Multitop-Schachtabdeckungen werden deshalb die Auflageflächen des Deckels und der Sitz der Nut auf Präzessionsmaschinen in sehr engen Toleranzen planeben bearbeitet. Auch nach mehrjährigem Betrieb sind verschlissene Einlagen schnell und einfach austauschbar. Eine langjährige klapperfreie Nutzungsdauer ist damit gewährleistet. Teure Spezialausführungen wie bspw. eine zusätzliche dämpfende Einlage an der Deckelaußenseite sind somit nicht erforderlich.

Weitere Informationen: www.aco-tiefbau.de

26.09.2018