Wachstumspotenzial für leistungsstarke Kipperfahrzeuge prognostiziert

Infrastruktur-Großprojekte entlang der neuen Seidenstraße und der Bundesverkehrswegeplan 2030 werden die Baubranche auch in den kommenden Jahren stetig mit Aufträgen versorgen. Schmitz Cargobull hat sich mit einer breiten Fahrzeugpalette und dem Kapazitätsausbau im Kipper-Kompetenzwerk Gotha auf die wachsende Nachfrage eingestellt. Daher werden neben Sattel- und Motorwagenkippern auch die neue Telematikgeneration TrailerConnect und die S.KI Control App gezeigt. Die Qualität der Schüttgutfahrzeuge lässt sich anhand der niedrigen Life-Cycle-Kosten messen. „Digitale Helfer“ leisten einen immer stärkeren Beitrag zur Kosteneffizienz und zu höherer Sicherheit.

Im modularen Baukastensystem lassen sich Mulde, Rückwand, Chassis, Fahrwerk und Zusatzausstattungen so kombinieren, dass die Fahrzeuge passgenau für den spezifischen Einsatzbereich des Kunden optimiert sind

Für den Ausbau der neuen Seidenstraße allein sind in den nächsten Jahrzehnten Investitionen von 900 Mrd. $ vorgesehen. Straßen, Bahnstrecken, Flughäfen sowie Binnen- und Seehäfen in 68 Ländern Afrikas, Asiens und Europas stehen auf dem Programm. Hinzu kommen vielfältige Infrastrukturprojekte zur Anbindung in die Regionen sowie Sondereffekte z. B. durch die Olympischen Spiele 2024 und den Ausbau des Stadtentwicklungsprojektes „Grand Paris“. Auch in Deutschland stehen mit dem neuen Bundesverkehrswegplan bis 2030 pro Jahr ca. 15 Mrd. € zur Verfügung. Wie in allen Ländern Europas sind dauerhaft hohe Investitionen in die Infrastruktur geplant. Unternehmen der Baubranche werden auf dieser Grundlage in leistungsstarke Kipperfahrzeuge investieren. Vor allem in den Anrainerländern Osteuropas, aber auch in Frankreich und Spanien wird Wachstumspotenzial prognostiziert.

Überwachung des Kippers per Handy oder Tablet
Das Unternehmen mit Sitz in Altenberge präsentiert in dem Zusammenhang Sattelkipper mit thermoisolierter Stahl-Rundmulde, Sattelkipper mit Aluminium-Kastenmulde sowie Motorwagenkipper. Im modularen Baukastensystem lassen sich Mulde, Rückwand, Chassis, Fahrwerk und Zusatzausstattungen so kombinieren, dass die Fahrzeuge passgenau für den spezifischen Einsatzbereich des Kunden optimiert sind. Hinzu kommt das breite Dienstleistungsspektrum von der Finanzierung bis zum Full-Service-Vertrag in den jeweiligen Zielmärkten. Beim Thema Digitalisierung hat sich das Unternehmen zudem früh als Vorreiter positioniert: Mit der S.KI Control App wird der Kipper per Handy oder Tablet (Android- oder IOS-Betriebssystem) ferngesteuert und überwacht. Außerdem steht jetzt auch die neue Telematik-Generation TrailerConnect für alle Kipper bereit.

Moderne Konstruktionsverfahren, Belastungsprüfungen und Dauertests
Auf eine wachsende Nachfrage nach Schüttgutfahrzeugen hat sich das Werk Gotha in den zurückliegenden Jahren eingestellt: Aktuell werden von den 690 Mitarbeitern am Kompetenzstandort etwa 6.000 Kipperfahrzeuge im Jahr produziert. Speziell mit dem Blick in Richtung Osteuropa wird auch die Multi-Production-Plant in Moskau 2019 mit der Kipper-Produktion beginnen. Moderne Konstruktionsverfahren, Belastungsprüfungen und Dauertests stellen sicher, dass jedes Produkt auf bestmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit ausgelegt ist. Im Cargobull Validation Center (CVC) werden Komponenten, Baugruppen und ganze Fahrzeuge erprobt, bevor die Serienfertigung startet.

Weitere Informationen: www.cargobull.com

21.03.2019