Zusatz- und Automatikfunktionen steigern Wirtschaftlichkeit

Die Kleinfräse W 60 Ri überzeugt mit einer Vielzahl an einfach bedienbaren Zusatz- und Automatikfunktionen.

Beim Fräsen eines schmalen Streifens ist das perfekte Zusammenspiel zwischen Neigungssensor und Nivellierautomatik Level PRO PLUS gefragt

Mit der Multifunktionsarmlehne kann bspw. ganz komfortabel im Sitzen mit nur einer Hand die Höhe eingestellt und der eingestellte Wert gespeichert werden. Dadurch fräst die Maschine beim erneuten Ansetzen auf einer parallelen Bahn mit exakt derselben Frästiefe wie zuvor. Insgesamt können vier Taster mit verschiedenen Funktionen individuell belegt werden. So kann sich jeder Bediener die Kleinfräse perfekt auf seinen Arbeitsstil und die Anforderungen der jeweiligen
Baustelle einrichten. Darüber hinaus zeigt das Display an der Multifunktionsarmlehne viele wichtige Informationen wie Job-Daten (z. B. gefräste Fläche, Anzahl der beladenen Lkw), Füllstand der Tanks, den aktuellen Vorschub und die gewählte Fräswalzendrehzahl an. Mit diesen Informationen kann der Fahrer den Einsatz sowie die Stopps zum Tanken und zum Meißelwechsel optimal organisieren.

Transport und Rangieren leicht gemacht
Neben dem eigentlichen Fräsen ist im Tagesablauf eines Kleinfräsenfahrers das Rangieren ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Dabei geht es um die An- und Abfahrt vom Transportfahrzeug zur Baustelle ebenso wie um das Rangieren und Zurücksetzen vor Ort. Damit das teilweise straffe Programm zu schaffen ist, wurde das Einschwenken des rechten Hinterrads beschleunigt: In nur 30 Sekunden ist alles erledigt. Dabei hat die Fräswalze keinen Bodenkontakt, sodass der Belag im Rangierbereich nicht beschädigt wird. Auch auf dem Weg vom Transportfahrzeug zum Einsatzort überzeugt die Kleinfräse. Sie absolviert ihn mit bis zu 12 km/h (4-Rad-Ausführung) bzw. 8 km/h (3-Rad-Version). Flott geht es auch beim Zurücksetzen zwischen den Fräsbahnen zu, denn diese Kleinfräse kann mit aktivierter Fräswalze Rückwärtsfahren. Beim Manövrieren erleichtern die versetzt angeordneten Vorderräder das Auffahren auf Hindernisse oder Kanten. Zusätzlich wurden die Vorderräder besonders großzügig dimensioniert. Sie verschleißen entsprechend weniger und reduzieren die auf den Untergrund wirkende Flächenlast. Die Lenkung erfolgt bei allen Manövern wahlweise über den Joystick an der Multifunktionsarmlehne oder – wenn der Lenkeinschlag besonders groß sein soll – über das Lenkrad. Ist das Hinterrad eingeschwenkt, wird es automatisch mitgelenkt. Diese Konstruktion reduziert den Wenderadius. Da die Kleinfräsen oft auf engem Raum wenden müssen, beschleunigt auch dieser Aspekt die Abwicklung und sorgt für hohe Wirtschaftlichkeit.

Moderne Nivellierautomatik – Lösungen auch für Großfräsen
Eine wichtige Voraussetzung für die Präzision beim Fräsen ist die exakte Nivellierung. LEVEL PRO PLUS, die moderne Nivellierautomatik, lässt sich intuitiv bedienen und ermöglicht einen hohen Automatisierungsgrad. Auch im Großfräsen-Segment schaffen die Premiumlösungen des Windhagener Unternehmens Mehrwert. Ein Beispiel ist die schallisolierte Kabine: Ihr Herzstück ist das „Operator Comfort System“ OCS. Weil die Kabine hydraulisch verfahr- und drehbar ist, kann sich der Maschinenbediener schnell in die jeweils optimale Sichtposition begeben. Selbst das Rückwärtsfahren gelingt bequem im Sitzen, denn die Kabine lässt sich in jeder Position um 110° in beide Richtungen drehen.

Weitere Informationen: www.wirtgen.de

 

 

24.07.2018