Infrastruktur

So sieht es an der A 61 zwölf Wochen nach der Flutkatastrophe aus

Bild 1: Das zerstörte A-Bauwerk bei Swistal an der A 61 unmittelbar nach dem Starkregenereignis

Bild 2: Bauarbeiten zur Wiederinbetriebnahmen der A 61 bei Swistal

Bild 3: Das A-Bauwerk bei Swistal an der A 61 kurz nach der Freigabe der Fahrtrichtung Koblenz

Zu den beiden während der Unwetterkatastrophe zerstörten Autobahnbrücken gehört auch das A-Bauwerk über dem Schießbach zwischen den Swistaler Ortsteilen Ollheim und Heimerzheim.

Der Schießbach ist im Regelfall meist nur ein wenige Zentimeter schmales Rinnsal. Am 14. Juli schwoll der – die Autobahn A 61 zwischen den Anschlussstellen Swisttal-Heimerzheim und Miel querende – Schießbach massiv an und riss diese Brücke sowie die Fahrbahn auf mehreren Metern Breite komplett weg.

Die Autobahn GmbH Rheinland hat inzwischen vier Kanalrohre nebeneinander verlegt, welche den Bach unter der Autobahn durchleiten. Das Wasser des Schießbaches konnte mittels einer Pumpe und eines einfachen Schlauchs während der Arbeiten um das Baufeld geführt werden.

Anschließend wurde die Fahrbahn erneut hergestellt. In den Abendstunden des 20. September konnte die Richtungsfahrbahn Koblenz wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aufgrund von Schäden im Abzweig Erfttal kann die Fahrbahn Richtung Köln erst Ende Oktober wieder geöffnet werden.

Nach Fertigstellung des neuen Durchlasses ist der Schießbach trockengefallen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein neues A-Bauwerk errichtet werden.

Verfasser
Frank G. Buchhold
Freiberufler für Verkehrsmodelle
Bild- und Textautor für Verkehrspublikationen
D-41564 Kaarst

06.10.2021